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Spinatrolle

Spinatrolle mit Tomatenreis und Joghurtsoße

Die legendäre Spinatrolle. Beim Sommerfest im Kindergarten hat sie es sogar geschafft, die Fußball WM kurzzeitig als Gesprächsthema zu verdrängen. Muß ich jetzt pausenlos Spinatrollen wickeln, um die Welt vom Fußballwahn zu befreien?

Als erstes benötigt man eine rechteckige Backform von ca. 25×35cm. Ich verwende einen entsprechend zusammengebastelten Holzrahmen, den ich in mühevoller Präzisionsarbeit mit passend zugeschnittenem Backpapier bespanne.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, taut man 750g tiefgefrorenen Spinat auf und drückt die Flüssigkeit heraus. Nebenbei trennt man 4 Eier, das Eiweiß kommt für später schonmal in eine große Schüssel. Der Spinat wird dann mit etwas Butter ein paar Minuten unter ständigem Rühren in einem Topf angebraten. Mit Pfeffer und einer Prise Muskat würzen, etwas abkühlen lassen und mit dem Eigelb vermischen.

Das Eiweiß wird nun sehr steif geschlagen und vorsichtig unter den Spinat gehoben. Die Masse wird gleichmäßig in der Backform verteilt und bei 200° gebacken, bis sie an der Oberfläche anfängt, braun zu werden.

Ein ausreichend großes Stück Backpapier wird jetzt mit geriebenem Parmesan bestreut, und die noch heiße Spinatplatte wird darauf gestürzt. Die Oberseite wird ebenfalls mit Parmesan bestreut. So läßt man den Spinat ganz abkühlen.

Für die Füllung der Rolle wird 400g Frischkäse glattgerührt und auf dem abgekühlten Spinat verteilt. Dann streut man noch ein bis zwei Teelöffel grüne oder rosa Pfefferkörner darüber und rollt das Ganze entlang der langen Seite zu einer Rolle auf.

Man kann die Spinatrolle zu einem Salat essen, als leichte Mahlzeit zwischendurch — naja, so leicht ist der ganze Frischkäse nun auch nicht… Wir bevorzugen es jedoch mit Tomatenreis und einer Joghurtsoße; das macht dann richtig satt.

Das Kleingedruckte