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Teegebäck

Kekse mit verschiedenen Dekorationen

Atheisten backen keine Weihnachtsplätzen. Bei uns wird das Teegebäck genannt, und sowas kann man das ganze Jahr hindurch backen. Folglich ist es auch nicht inkonsequent, wenn ich mich gleichzeitig darüber aufrege, daß die Supermärkte jetzt schon wieder mit allem möglichen Weihnachtsschnickes vollgestopft sind.

Zubereitung

Für den Teig 250g Margarine mit 200g Zucker, einem Päckchen Vanillinzucker und eine Prise Salz verrühren. Anschließend 2 Eier unterrühren. Ein halbes Päckchen Backpulver und soviel Mehl darüber sieben und verkneten, bis der ein glatter Teig entsteht, der nicht mehr klebt (so über den Daumen gepeilt habe ich ca. 400g Mehl benötigt).

Den Teig zu einer Kugel formen und eine gute Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Eine glatte (und saubere…) Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und jeweils eine faustgroße Kugel vom Teig ca. 5mm dünn ausrollen. Formen nach Geschmack und Belieben ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (die Plätzchen gehen kaum auf, so daß man keinen großen Abstände zwischen den Plätzen lassen muß). Die Plätzchen mit etwas Milch bestreichen und mit Mandelsplittern, Sonnenblumen– oder Pinienkernen, oder was auch immer belegen (meine Tochter hat natürlich auf so eklig buntes Zuckerzeug bestanden — ich muß es ja nicht essen). „Doppeldecker“, die mit etwas Marmelade zusammengeklebt werden, kommen auch ziemlich gut.

Das Backblech kommt nun in den auf ca. 200° (Gas Stufe 4) vorgeheizten Ofen. Die Plätzchen backen, bis diese gold–braun geworden sind. In der Zwischenzeit macht man schonmal mit dem nächsten Blech weiter — wenn man denn mehr als ein Backblech zur Verfügung hat.

Du ließt das Weblog von Benjamin Niemann.

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